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Ausgabe vom Mi, 22.02.2017
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„Vollgas geben“ am Ossensamstag

 Heiße Phase:  Fünfte Jahreszeit in Osnabrück steuert auf Höhepunkte zu – Weiberfastnacht & Umzug

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 Die Folkloregruppen sind immer ein echter Hingucker beim Ossensamstagsumzug. Nachdem schon vielfach Tänze aus Asien gezeigt wurden, ist nun neben Capoeira-Tänzern aus Brasilien auch eine Deutsch-Polnische-Gruppe dabei.Thomas-Limberg-Foto
 Osnabrück (jel) – Jetzt wird’s heiß: Die närrische Session in Osnabrück steuert mit auf ihren Höhepunkt zu. Zunächst wird morgen wieder in großer Runde Weiberfastnacht gefeiert, danach drehen die Karnevalisten am Ossensamstag beim Umzug so richtig auf. 
 Die Regenten des Narrenvolks, „Tollität“ Siegmar I. (Winter) und „Lieblichkeit“ Britta I. (Hübner), freuen sich schon mächtig darauf, dass es nun endlich so richtig los geht. „Bis jetzt war die Session viel entspannter als wir erwartet haben. Aber jetzt geben wir Vollgas, das ist klar“, meinte der Stadtprinz am Montag bei einer Pressekonferenz im Stadthaus, bei der über den Umzug und das Treiben zu Weiberfastnacht am morgigen Donnerstag informiert wurde. 
Wie Vertreter des Bürgerausschusses Osnabrücker Karneval (BOK) und der Stadt Osnabrück (OS) erläuterten, haben sich wieder 74 Teilnehmer (30 Wagen, 19 Tanz-, 18 Fuß-, 7 Musikgruppen) zu dem Ossensamstagsumzug angemeldet. Damit liegt die Anzahl in etwa so hoch wie meist in den vergangenen Jahren.
 „Es sind einige Gruppen dabei, die sich zum ersten Mal beteiligen. So will beispielsweise die Polnisch-Deutsche Kulturgruppe ‚Patria‘ aus Osnabrück gleich mit 100 Leuten kommen. Wir sind sehr gespannt, was sie machen werden. Außerdem macht erstmals eine Mittelaltergruppe mit, die sich sogar von einen Dudelsackspieler begleiten lässt, und es kommt erstmals eine Line-Dance-Gruppe aus Lotte, die von Ingo Borgmeier, unserem Stadtprinzen der vergangenen Session, trainiert wird“, kündigte BOK-Zugorganisatorin Claudia Spindler an. 
 BOK-Präsident René Herring freute sich auf Gäste aus Osnabrücks Partnerstadt in den Niederlanden: „Wir haben mit den ‚Muggenblazers‘, einem 14-köpfigen Spielmannszug, wieder eine Kapelle aus Haarlem dabei. Sie werden den Zug zusammen mit der Stadtwache anführen und bereits etwa eine Stunde vor Umzugsbeginn, also etwa ab 13 Uhr, am Anfang des Zuges in der Nähe der Johanniskirche zu hören sein“, sagte er. Einige Wagen wie das „Loveboat“ der gerade neu dem BOK beigetretenen Gruppe „Lovetruck“ seien echte Hingucker, betonten er und Spindler. 
Die Teilnehmer sammeln sich am Samstagvormittag wie gewohnt auf der Johannisstraße und auf dem Petersburger Wall. Der Umzug beginnt um 14 Uhr an der Johanniskirche, wo auch wieder eine „Kinderzone“ eingerichtet wird, also ein eigener Besucherbereich, in dem es ruhiger zugeht. In der Kinderzone werden die Jungen und Mädchen von Maskottchenfiguren wie dem Zappeltier und Fred vom OSC begrüßt. Fortsetzung Seite 2

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